Apps „neu gedacht“ – Relevanz und Kooperationen als Erfolgsfaktoren

Zwei Drittel aller Deutschen besitzen heutzutage ein Smartphone und nutzen es intensiv: Mehr als 100 Mal täglich checken wir Mails, schreiben Nachrichten oder suchen die günstigste Bahnverbindung. Das Smartphone ist aus unserer heutigen Welt nicht mehr wegzudenken. Oftmals ist es das erste worauf wir gleich morgens nach dem Aufstehen schauen, nicht selten auch das letzte vor dem Schlafengehen. Auch Zahlen belegen diese Entwicklung: Während 2010 der Anteil des Smartphones am täglichen Internetgebrauch noch bei 14 Prozent lag, betrug er in 2016 schon 56 Prozent. Damit hat das Smartphone innerhalb kürzester Zeit den PC als meistgenutztes digitales Zugangsgerät zum Web abgelöst. „Digitalisierung“ war gestern – was wir heute beobachten, lässt sich eher als „Mobilisierung“ beschreiben.

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Auch anhand der rasanten Entwicklung an verfügbaren Apps lässt sich der Siegeszug des Smartphones belegen: Im Apple App Store kann der Nutzer aus 1,4 Millionen Apps auswählen, im Google Play Store sind es sogar 1,5 Millionen. Trotzdem bedeutet der Download einer App noch lange nicht, dass der Smartphone-Nutzer diese auch verwendet: Die Anzahl der Apps, die nach der Erstnutzung nie wieder aufgerufen werden, wächst rapide. Sie werden zu digitalen Karteileichen. Das Prinzip ist denkbar einfach: Nur die Applikation, die der Nutzer auf dem sogenannten „First Home Screen“ (also der ersten Seite nach Entsperren des Smartphones) platziert, hat es wirklich geschafft.

Auf der RethinK! MAD Minds am 24. und 25. November geht es ums Neudenken – das muss auch der Handel angesichts der fortschreitenden Digitalisierung bzw. Mobilisierung tun. Es reicht nicht mehr, irgendeine App zu entwickeln. Vielmehr geht es darum, mit dieser auch den Weg ins Herz der Nutzer zu finden. Wie muss solch eine App aussehen, was müssen wir „neu denken“?

Eine App für alles – Apps werden multifunktional
Studien zufolge möchten Nutzer vor allem relevante, sprich personalisierte, Angebote erhalten. Das ist angesichts des medialen Überangebots, das heutzutage auf uns einprasselt, auch verständlich. Was nicht relevant ist, wird schlichtweg nicht benutzt. Vor allem möchten User sich nicht mit der langwierigen Suche nach der richtigen App befassen, sondern sie möchten sie einfach nutzen.

Die Antwort sind sogenannte Ökosystem-Apps. Ähnlich wie in einem Ökosystem, das als funktionale Einheit von Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen gilt, vereint eine Ökosystem-App wesentliche Funktionen. Das können beispielsweise wie bei der App Runtastic Trainingspläne, Ernährungstipps und eine Community rund um Fitness und Lifestyle sein. Prominentes Beispiel ist auch die App der Deutschen Bahn, die neben der Suche nach Verbindungen auch den Ticketkauf ermöglicht.

dreiklangAuch wir von PAYBACK haben bei der Weiterentwicklung der App stets die Funktionalität für den Nutzer im Blick. Während die „alte“ App hauptsächlich das Aktivieren digitaler Coupons ermöglichte, können User mit der neuen App auch mobil Punkte sammeln, mit dem Smartphone bezahlen sowie Angebote von PAYBACK Partnern abrufen. Und: Es findet eine gezielte Verzahnung mit den Apps der Partner statt.

Fazit: Kooperationen und Nutzerverhalten
In Bezug auf Apps müssen vor allem zwei Aspekte „neu gedacht“ und beachtet werden, damit diese zum „Ökosystem“ werden: Kooperationen und Nutzerverhalten.

Ersteres gilt als strukturelle Voraussetzung. Eine Ökosystem-App gilt nur als solche, wenn sie Services und Produkte verschiedener Firmen kombiniert und sowohl für den Nutzer, als auch für den kooperierenden Partner die Mehrwerte steigert. Die PAYBACK App macht es vor: Sie ist eine App für alle.

Neben diesem strukturell-technischen Aspekt ist das Nutzerverhalten die zweite wichtige Komponente für den Erfolg von Ökosystem-Apps. Zentrales Ziel ist dabei die Schaffung von Vertrauen und Relevanz.

Um nicht im digitalen Nirwana unterzugehen, müssen Apps also stets den Nutzer im Fokus haben. Denn wenn die User keinen Mehrwert in der App sehen, droht diese schnell in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden.

Let me entertain you: Mobile Payment und Cross Channel Transformation im Connected Commerce

Der Buchdruck, das Automobil, die Glühlampe – all das sind innovative Erfindungen, die unseren Alltag grundlegend verändert haben. Aus dem Buchdruck haben sich verschiedenste Medien entwickelt, das erste „Auto“ kann schon längst nicht mehr mit Elektrofahrzeugen unserer Zeit verglichen werden und Edisons Glühbirne wurde schon vor einiger Zeit von leistungsfähigen LEDs abgelöst. Das Internet und die Digitalisierung sind die Innovationen unserer Zeit und stecken, verglichen zu den anderen Erfindungen, noch in den Kinderschuhen. Doch eines haben sie alle gemeinsam: sie bieten uns die Möglichkeit, neue Wege zu gehen und Technologien weiterzuentwickeln.

Mobile Payment ist nur eine von vielen Veränderungen, die Digitalisierung & Co. mit sich bringen und uns in Zukunft weiter beschäftigen werden. Unter dem Motto “Let me entertain you: Mobile Payment und Cross Channel Transformation im Connected Commerce” werde ich auf der Innovation 2015 mit Ihnen diskutieren, welche Möglichkeiten sich für Unternehmen durch die Verwendung von Beacons eröffnen und wertvolle Insights zum Thema Smart Data verraten.

Kommen Sie am 04. November 10.30 Uhr nach München zur Innovation 2015 und nehmen an meinem Vortrag teil. Ich freue mich auf Sie!

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Von „Shopaholics“ zu „Redemption Freaks“: Erfolgreiches CRM Multichannel Marketing

PAYBACK goes academic! Am 26.10. schnuppere ich wieder akademische Luft und halte einen Gastvortrag an der WFI – Ingolstadt School of Management.
Ich gebe interessierten Master-Studenten einen Einblick in die Nutzung von Big Data und Smart Data unter dem Motto „From ‘Shopaholics‘ and ‘Redemption Freaks‘: Successful CRM multichannel marketing“.
Wie können Kundenbeziehungen durch die Verwendung von effizienten Multichannel Strategien verstärkt werden? Welche Folgen hat die Digitalisierung des Point of Sale und welche Chancen ergeben sich daraus für Unternehmen?
Diese und viele weitere Fragen werde ich in der Vorlesung beantworten und mit den Studenten diskutieren.
Ich freue mich auf ein junges und motiviertes Publikum an der WFI – Ingolstadt School of Management!

Hier die Fakten auf einen Blick:
26.10. 10.15 Uhr – 11.45 Uhr an der WFI Ingolstadt im Hauptbau, großer Hörsaal (HBGH)

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Selling to UBER‘s children or why guinea pigs matter

Während ich diesen Artikel schreibe, produziert die Welt um Sie herum Daten. In den nächsten 60 Sekunden werden knapp 3.600 Bilder über Instagram gemacht, 15.000 Musiktitel bei iTunes heruntergeladen und 31.620 PAYBACK Coupons versendet.

Um in dieser Datenfülle den Kunden zu erreichen und ihm ein individuelles Angebot zur richtigen Zeit über den passenden Kanal zu liefern, heißt es: „Pick Data“ statt Big Data. PAYBACK findet gemeinsam mit den Unternehmen die Nadel im digitalen Heuhaufen – und begleitet den Kunden durch datengestütztes Einkaufen bei der Suche nach dem perfekten Angebot.

Quelle: Pixabay

Dabei gilt: je mehr Kaufdaten aus unterschiedlichen Kanälen vorliegen, desto interessanter wird die Auswertung. Wussten Sie z.B., dass der beste Indikator für den kommenden Bedarf eines Haushaltes an Prepaid-SIM-Karten der Kauf von Kleintierfutter ist?

Warum das so ist und was das alles mit Meerschweinchen zu tun hat, erfahren Sie in der Session „How we will shop“ im Rahmen der NEXT Conference im Nochtspeicher.

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Ein Plastikkärtchen? Innovativstes Multichannel Marketing basierend auf Smart Data!

PAYBACK hat sich komplett gewandelt und sein immens starkes Fundament im stationären Handel ergänzt: Mit digitalen und mobilen Kanälen, die Bewährtes ergänzen, aber nicht ersetzen. Das Stichwort lautet Multichannel Marketing, über das der Kunde die richtigen Angebote zur richtigen Zeit über den richtigen Kanal erhält. Einblicke in dieses spannende Thema gebe ich bei der eAcademy am 22. Juli in München. Mit meinem Vortrag „Erfolgreiches CRM & Multichannel Marketing“  zeige ich, wie wir bei PAYBACK auf die aktuellen Trends reagieren und unsere Marketing- und Vertriebskanäle kontinuierlich ausbauen um die Kunden(ver)bindung zu verbessern. Ich freu mich drauf!

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Wie SMART DATA Marketing & Vertrieb unterstützen kann

Ich spreche am 17.März auf der d!conomy CeBIT Fachbereichskonferenz Marketing & Vertrieb in Hannover. Im Mittelpunkt dieser Konferenz stehen die Veränderungen und Auswirkungen durch die Digitalisierung. Mein Thema: „FRIENDS FOR LIFE …oder wie gemeinsam mit Partnern Relevanz für den Kunden entsteht“. Die Transformation ins digitale Zeitalter hat die Kommunikation im Bereich Marketing und Vertrieb verändert, denn die „neuen“ Kunden sind auf allen Kanälen aktiv, also müssen es auch die Unternehmen sein: Aber wie kann man aus Big Data sogenannte Smart Data generieren? Und mit welchen Strategien können sich Marketing und Vertrieb anhand von Multichannel-Methoden neuen Herausforderungen stellen? Neugierig?

Die Antworten darauf gibt es am Dienstag von 10:00 bis 13:00 Uhr auf der d!conomy CeBIT Fachkonferenz Marketing & Vertrieb im Convention Center, Saal 3B der Messe Hannover. Würde mich freuen, wenn wir uns dort sehen!

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Was hat Big Data mit Tante Emma Lädchen zu tun? 3 Fragen an Florian Wolfframm..

Ich spreche beim Big Data & Data Science Forum in Köln über bessere unternehmerische Entscheidungen durch Customer Insights im Zeitalter von Big Data. Im Vorfeld haben die Organisatoren schon einmal mit mir gesprochen und wollten wissen, worauf es bei Big Data eigentlich wirklich ankommt. Ein paar Auszüge gibts hier:

PAYBACK gibt es jetzt seit mehr als einem Jahrzehnt. Also auch seit mehr als einem Jahrzehnt Big Data?

Ja, PAYBACK betreibt seit Jahren datengetriebenes Marketing. Unternehmen wie wir sind die Tante-Emma-Läden des digitalen Zeitalters. Die Verkäuferin wusste früher genau, welche Limonade Sie trinken, welchen Käse Sie mögen und welche Süßigkeiten Ihre Kinder lieben. Nichts anderes macht PAYBACK, nur moderner und für 20 Millionen Kunden. Über unsere Multichannel-Marketing Plattform erhalten sie das richtige Angebot zur richtigen Zeit über den richtigen Kanal. Die neuen Möglichkeiten der Verknüpfung von klassischen und E-Commerce oder Social-Media-Daten bedeuten aber auch für uns Veränderungen.

Wo liegen die größten Herausforderungen bei der Analyse von Massendaten bei PAYBACK?

In der zeitnahen Bewältigung der wachsenden Menge an Daten – wir erhalten pro Jahr über 5,7 Mrd. Impulse über unsere Kanäle! Die Komplexität von Analysen steigt natürlich, und wir wollen sowohl den Kunden immer noch relevantere Angebote machen, als auch Unternehmen den größtmöglichen RoI bieten.

Was erwarten Sie vom Big Data & Data Science Forum im November in Köln?

Ich freue mich vor allem auf einen regen Austausch zum Thema. Wir möchten natürlich unsere Erfahrungen, gerade in Bezug auf intelligentes Datenhandling und  -auswertung, mit den Teilnehmern teilen. Welches Potenzial birgt Big Data für Handel und Hersteller, wie können die Informationen z. B. für Produktentwicklungen eingesetzt werden, die näher an den Bedürfnissen der Verbraucher liegen, sind einige Fragestellungen auf die ich eingehen werde.

Zum Thema spreche ich am 26. November 2013, 9:30 Uhr beim Big Data & Data Science Forum in Köln.